Burkaverbot: Doris Strahm in Interviews

Das Burkaverbot ist im Moment in aller Munde. Unsere Vorstandsfrau Doris Strahm hat dazu mehrere Interviews gegeben. Nachzulesen und anzuschauen unter folgenden Links:

www.kath.ch/newsd/feministische-theologin-doris-strahm-haelt-burkaverbot-fuer-absurd/

www.ref.ch/gesellschaft-politik/zwei-frauen-zwei-meinungen-zur-burka/

www.srf.ch/sendungen/blickpunkt-religion/grenzenloser-spass-pokemonjagd-in-gotteshaeusern

Ruth Epting verstorben

Am 15. Juni ist Pfarrerin Dr. h.c. Ruth Epting verstorben. Das Missionshaus, in welchem sie geboren wurde, prägte sie ihr ganzes Leben. Für sie bedeutete Mission immer ein Leben aus dem Glauben in ökumenischer Offenheit für andere. 1961 – 1981 war sie Komiteemitglied und Mitglied im Frauenmissionskomitee. 1971 – 1972 arbeitete sie als Dozentin für Neues Testament am Theological College der Presbyterian Church Cameroon (PCC) in Nyasoso. Weiterlesen

Elisabeth Moltmann-Wendel verstorben

Die feministische Theologin Elisabeth Moltmann-Wendel ist
tot. Sie starb am 7. Juni im Alter von 89 Jahren in Tübingen,
bestätigte die Familie dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag.
Die aus dem westfälischen Herne stammende protestantische Wissenschaftlerin wurde international bekannt als eine der Pionierinnen der feministischen Theologie in Deutschland und als Autorin zahlreicher Bücher und Studien. Seit 1952 war sie mit dem evangelischen Theologen Jürgen Moltmann verheiratet und hatte vier Töchter. Weiterlesen

Rituale neu entdecken

Mission21 lädt ein zur Veranstaltungsreihe «Horizonte weiten»:
«RITUALE NEU ENTDECKEN», Samstag, 10. September 2016, 10 – 16.30 Uhr
Rituale sind gefragt. Sie geben dem Leben Tiefe und bringen uns auf die Spur des Geheimnisses unseres Daseins. Lorenz Marti erzählt von einer Spiritualität, die im Alltäglichen das Besondere findet. Workshops zu Naturspiritualität, Trauer- und Scheidungsritualen bringen Erfahrungen aus der Schweiz, Bolivien und Indonesien ins Gespräch. Der Tag bietet Impulse für Ihr Engagement in Ihrer Kirchgemeinde und motiviert mit der Kraft christlicher Spiritualität.

Information und Anmeldung unter www.mission-21.org/horizonte.

 

Basel bekommt zwei Professorinnen

Die Theologische Fakultät Basel beruft zwei Professorinnen: Andrea Bieler auf den Lehrstuhl Praktische Theologie und Sonja Ammann auf den Lehrstuhl Altes Testament.

Mehr dazu über den Link zur Meldung auf SRF.

Bedingungsloses Grundeinkommen – was stimmt frau?

In knapp einem Monat stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das bedingungslose Grundeinkommen ab. Was stimmt frau als Frau?

Damit die Meinungsbildung Nahrung bekommt, hier drei Links dazu:

  • Das aktuelle Nr. 8 vom «bref – das Magazin der Reformierten» ist voll von Frauenstimmen zum Thema: brefmagazin.ch
  • Die Zeitschrift «Antidot» mit dem Titel «Frauen für das bedingungslose Grundeinkommen – Mit Care-Kraft zur Energiewende»: antidotincl.ch
  • Oder die gesammelten Argumente in einem Dokument: mutzurtransformation

Stellungnahme zum päpstlichen Schreiben

Die päpstliche Stellungnahme «Amoris Laetizia» ist für uns kein Grund zur Freude. Kurz zusammengefasst: Es wird nicht an den traditionellen Fundamenten der römisch-katholischen Kirche gerüttelt, dafür undifferenziert von der «Gefahr Gender» gesprochen.

Dagegen wehren wir uns! Hier könnt ihr die Stellungnahme herunterladen.

Bewegte Männer und Frauen

Die Zeitschrift Neue Wege hat für das kommende Märzheft den Themenschwerpunkt «Bewegte Frauen und Männer» gewählt. Nebst einem intergenerationellen Geschlechterdialog mit Stella Jegher, Christoph Walser, Matthias Luterbach und Irina Studhalter anlässlich des Jubiläums vom Mannesbüro Luzern hat es ein ausführliches Gespräch mit den Theologinnen Regula Gründerfelder und Liv Käfig. Sie diskutieren eingehend mögliche neue, feministische Formen der Kirche, die dem Begehren der Frauen entspricht und offen für Neues ist.
Hier kannst du das PDF Das Aufweichen von Grenzen_NeueWege 3_16 dazu herunterladen. (Quelle: Neue Wege 3/2016)

Ehe für alle

Die IG unterstützt die Medienmitteilung des Arbeitskreises für Zeitfragen zur CVP-Initiative «Abschaffung der Heiratsstrafe», über die am 28. Februar abgestimmt wird. Sie trägt die Überschrift: «Ehe für alle. Es geht nicht um Rechte für Minderheiten, sondern um gleiche Rechte für alle.»

Hier könnt ihr den Text herunterladen.
Und gerne weisen wir auf das Politische Nachtgebet vom 9. Februar hin, an dem sichtbar gemacht wird, dass sich Gottes Segen nicht auf heterosexuelle Paare beschränken lässt. Alle Liebenden sind gesegnet. Es ist Zeit, dass die Kirchen sich nicht hinter einer scheinbaren Toleranz verstecken. Wir erinnern an den einen Segen Gottes, der unteilbar und kein Besitz ist.

Jahreslosung 2016

zu Beginn des neuen Jahres sehnt sich unsere Welt nach Frieden. Zuviele Opfer von Gewalt und Terror sind zu beklagen;hüben wie drüben: In Paris, Beirut, Ankara, Aleppo … Die Jahreslosung 2016 verspricht Trost: Gott spricht: «Wie eine Mutter tröstet, so will ich euch trösten.» (Jes. 66, 13) Diesen Trost haben Weiterlesen

«Die Schande, ein Weib zu sein»

Am 13. September 1931 wählte ein Bündner Bergdorf mit Greti Caprez-Roffler eine Frau zur Pfarrerin, als erste Gemeinde Europas. Über 80 Jahre danach macht sich die Enkelin Christina Caprez auf die Spuren ihrer Grossmutter. SRF hat darüber eine Radiosendung ausgestrahlt, die als Podcast nachzuhören ist unter:

http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/die-schande-ein-weib-zu-sein-grossmutter-die-erste-pfarrerin

Friedenskundgebung mit interreligiöser Beteiligung

KUNDGEBUNG 14.11.15, MARKTPLATZ BASEL
NACH DEN TERRORANSCHLÄGEN VOM 13.11.15 IN PARIS
von Monika Hungerbühler, Offene Kirche Basel

Ich zünde zwei Kerzen an für die Trauernden in Paris und die Trauernden in Beirut. Ich lade alle Anwesenden ein zum Gebet und zur Wut.
Pray for Paris, lese ich im Internet.
Pray for Beirut und Syrien, Irak und Afghanistan gehört unmittelbar dazu. Weiterlesen

Bericht zur Familiensynode

Der katholische Frauenbund hat eine Stellungnahme zur Bischofssysnode in Rom verfasst, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Sie trägt den Titel «Ausschluss überwinden – eine Reflexion zur Familiensynode» und hier könnt ihr den Bericht herunterladen.

Offener Brief an Weltbischoffsynode

Die deutschsprachigen katholischen Frauenverbände äussern sich gemeinsam im Vorfeld der Weltbischofssynode. In einem offenen Brief an die Delegierten der Bischofskonferenzen und an Papst Franziskus selbst legen sie ihre Ansichten zu Ehe und Familie dar. Zusammen sprechen die Verbände für eine Million Frauen in Europa.

Hier findet ihr den Offenen Brief zum Herunterladen.

Antifeminismus aus Bern

Die Studienrichtung «Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung» der Universität Bern veröffentlicht jeweils auf Semsterbeginn Aktuelles aus der Forschung. Die Ausgabe des Herbstsemesters dreht sich um «Antifeminismus». Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe als PFD herunterladen. Viel Spass beim Lesen!

Feministisches Wochenende

Vom 6.-8. November 2015 findet ein feministisches Wochenende statt zum Thema «Religion Feminismus Säkularität». Zum glustig machen, zeigen wir euch das Titelbild der Einladung:

Fussball-FrauenAlle weiteren Infos zum Herunterladen findet ihr im Flyer.

Migrationscharta: Unterschriftensammlung

Mit der heute veröffentlichten Migrationscharta setzen sich Theologinnen und Theologen in der Schweiz für Grundrechte für alle Menschen ein. Dazu zählt das weltweite Recht auf freie Niederlassung. Vertreter der katholischen und der reformierten Kirchen, die in der Migrationsarbeit tätig sind, plädieren dafür, dass Europa – und in Europa auch die Schweiz – Grenzen öffnet statt Mauern errichtet und Migrationswege versperrt.

Wer die Migrationscharte in voller Länge lesen möchte und/oder sie unterschreiben will, kann auf diesen Link klicken.

Stellungnahme zur gleichgeschlechtlichen Ehe

«Christlich ist, was auf der Seite des Lebens steht», mit diesem Titel ist die Stellungnahme überschrieben, die wir hier gerne online stellen. Darin wird die Ehe und das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare thematisiert und rechtliche Gleichstellung gefordert. Geschrieben haben den Text reformierte Theolog_innen und Theologiestudent_innen.

Wir sagen «das war an der Zeit» und stellen euch hier den ganzen Text zum Herunterladen bereit.

Schutzsuchende in Obhut nehmen

Der Interreligiöse Think-Tank nimmt Stellung zum Umgang mit Schutzsuchenden und Flüchtlingen. Hier ein Auszug aus dem Ende des Briefes:

«Unsere Religionen lehren uns Solidarität, Mitgefühl, Freigiebigkeit und Hilfsbereitschaft. Als religiöse Menschen sind wir ganz besonders aufgerufen, Partei zu ergreifen für die Flüchtlinge, die in unser Land geflohen sind und unseres Schutzes bedürfen. Lassen wir uns nicht unseres Mitgefühls und unserer Mitmenschlichkeit berauben!»

Die vollständige Stellungnahme findet ihr hier zum herunterladen.

Bischof Huonders Hetze gegen Homosexuelle

Tief beschämt nehmen wir die Äusserungen von Bischof Huonder gegen Homosexuelle und die Meldung der Schweizer Bischofskonferenz zur Kenntnis.

Wir sind uns bewusst, dass Homosexuelle in vielen Ländern von Verfolgung und Tod bedroht sind, gerechtfertigt durch genau die Bibelstellen, welche Bischof Huonder zitiert.
Wir erinnern daran, dass mit dieser Lesart der Bibel neben der Tötung Homosexueller auch Völkermord, Sklaverei und Vergewaltigung propagiert werden können.
Wir rufen die katholischen Kantonalkirchen auf, sich öffentlich von diesem Fundamentalismus und den Hassreden des Churer Bischofs zu distanzieren.

Die Äusserungen von Bischof Huonder zeigen, wie notwendig die rechtliche Gleichstellung Homosexueller in allen Belangen und ihr Schutz vor Diskriminierung ist.
Wir unterstützen deshalb alle Bemühungen zur Gleichstellung Homosexueller und setzen uns weiter dafür ein, dass religiöse Traditionen ihre befreiende, schöpferische und solidarische Kraft entfalten können.
FrauenKirche Zentralschweiz
Interessengemeinschaft Feministische Theologinnen

News vom IG-Vorstand

Liebe Mitfrauen,

diese Tage erreicht euch Post vom IG-Vorstand. Wer mit dem Lesen nicht so lange warten möchte, kann unseren Brief hier runterladen.

Bis bald grüsst euch herzlich
Anja Kryusse, Maria Regli, Doris Strahm, Stéph Zwicky

Mit der grossen Mystikerin durchs Jahr

Teresa von Avila

In diesen Tagen jährt sich der 500. Geburtstag von Teresa von Avila: Sie kam am 28. März 1515 im spanischen Kastilien zur Welt. Ein halbes Jahrtausend trennt uns von dieser gescheiten, zu grosser Freundschaft fähigen Frau, und bis heute spricht sie aus der Tiefe ihrer Werke zu uns mit ihrer Sehnsucht nach Freundschaft zu Gott, zu den Menschen, zu sich selbst. Weiterlesen

IG bezieht Stellung zu «Islam-Aussagen» von Locher

In einem Interview mit der «Schweizer Illustrierten» vom 30. März 2015 äussert sich SEK-Präsident Gottfried Locher zum Islam. Das Medienportal www.kath.ch berichtet über das Interview (nachzulesen über diesen Link).

Der IG-Vorstand findet die Aussagen pauschal und teilweise gar respektlos. Das veranlasst uns zur Stellungnahme, welche ihr hier lesen und runterladen könnt – für ein respektvolles Miteinander der Religionen auf Augenhöhe.

Rückblick VV 2015

Liebe Frauen!

Die  Vollversammlung 2015 vom Montag, 2. März 2015 in Bottmingen (bei Basel), ist Geschichte. Dem Antrag, den Mitfrauenbeitrag auf 60.- zu erhöhen, wurde einstimmig zugestimmt. Diese Erhöhung erlaubt es der IG für (min.) weitere 5 Jahre mit der Geschäftsleitung an der feministisch-theologischen Front aktiv zu sein, bis die finanziellen Reserven aufgebraucht sind. Ohne Erhöhnung wäre das im Maximum noch vier Jahre möglich. Somit wurde die Basis gefestigt, dass die IG ihre politische Aufgabe wahrnehmen kann und wirklich Interessensvertretung betreiben kann.
Der Vorstand der IG ist froh, wieder vermehrt Stellung nehmen zu können und bei aktuellen Fragen mitzudiskutieren.

Am Morgen stellte Martina Bär in ihrem Vortragt die Frage «Macht Glück Sinn? Heutige Sinnsuche und der Glaube an Gott». Darin kam auch die Beziehung von Glück und Sinn zur Sprache. Ist glücklich = sinnvoll? Bei Meister Eckehart findet sie Anknüpfungspunkte für die transzendente Grösse, welche in der Glücksforschung oft offen gelassen wird, die die eigenen Erfahrungen fruchtbar macht.
In der anschliessenden Diskussion stellten wir fest, dass bis auf wenige feministisch-theologische Ausnahmen (z.B. D. Sölle im Vortrag «Gott und das Glück» oder L. Sutter Rehmann et al. (Hg.) «Zum Leuchten bringen. Biblische Texte vom Glück»*) das Thema Glück nicht in der Theologie aufgegriffen wird.

Die nächste VV findet am 7. März 2016 in Biel statt. Wir freuen uns, wenn wir doppelt so viele von euch da begrüssen dürfen!

Eure Vorstandsfrauen
*Link zur Buchbesprechung.

Luise Schottroff gestorben

Luise-SchottroffLuise Schottroff hat uns gelehrt, die Bibel neu zu lesen, sie genau zu lesen. Sie hat uns die Begeisterung am Entdecken vermittelt, die getragen war von ihrer Freude an der Theologie und am Leben. Sie war eine besondere Lehrerin, die immer auch an ihrem Gegenüber interessiert war. Ihre Inhalte vermittelte sie mit großer Menschenliebe. Weiterlesen

Wir denken an Luise Schottroff

Luise Schottroff, die bekannte feministische Theologin, unsere Lehrerin und Mitherausgeberin der BigS ist schwer an Krebs erkrankt. Seit April weiß sie – und wissen damit auch wir -, dass für sie die letzte Lebensphase begonnen hat. Begleitet von einem Netz von Freund/innen und durch die palliative Medizin kann sie den größten Teil der Zeit zuhause sein und wird (entgegen anfänglicher medizinischer Prognosen) Weihnachten im Kreis ihrer Lieben verbringen können.

Wir stellen hier den Artikel von Claudia Janssen online, die mit Luise Schottroff über ihren nahen Tod und Heilung in Angesicht des Todes sprach. Ein bewegender Text. Er erschien in ZeitZeichen 11/2014. Darin wird schnell deutlich, dass für Luise ‘Sterbeglück’ ganz und gar nichts mit ‘Sterbeverliebtheit’ zu tun hat, sondern zuallererst mit dem Leben. Unsere Gedanken sind bei ihr.

Frauenportraits.ch – ansehen!

Zum Stöbern: Eine Portrait-Sammlung von Biografien von Frauen, die in Theologie promoviert haben, und von jungen Theologinnen im Rahmen der Mentorin-Programme der Universität Bern und Luzern findet sich auf der neuen Internetseite www.frauenportraits.ch. Und wir sind besonders stolz, dass unsere Vorstandsfrau Doris Strahm eine davon ist!

Wut im Bauch – Buchvernissage

Bild-WutimBauchEndlich ist es da – das neue Buch von Luzia Sutter Rehman. Es trägt den Titel «Wut im Bauch. Hunger im Neuen Testament». Die Buchvernissage fand am 25. September 2014 in der Offenen Kirche Elisabethen Basel statt.

Alles weitere im Flyer oder der Beitrag im Aufbruch, der das Buch als «umwerfend, aufstellend und theologisch hervorragend» bezeichnet.

Geschäftsleiterin angestellt!

Liebe Frauen – heute feiern wir!

Am 1. Oktober 2014 haben wir Miriam Schneider als Geschäftsleiterin der IG Feministische Theologinnen angestellt. Wir sind stolz und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Hier findet ihr die Pressemitteilung dazu und die Frau des Monats ist somit auch verraten. Bitte weitererzählen!

Eure Vorstandsfrauen

Neues Buch von Schüngel-Straumann

Helen Schüngel-Straumann, erste Schweizerin die in katholischer Theologie promoviert hat, gibt ein neues Buch über Eva heraus. Sie findet: Es ist an der Zeit, Eva neu zu betrachten. An den Bibeltexten selbst hat sich nichts geändert, aber das Bewusstsein für die androzentrische, d.h. einseitig auf den Mann fixierten Auslegung und ihre Folgen, ist stark gewachsen, nicht nur bei Frauen, auch bei Männern.

Das finden wir auch! Die Vernissage zum Buch «Eva. Die erste Frau der Bibel. Ursache allen Übels?» findet statt am Dienstag, 23. September 2014, 19 Uhr in der Offenen Elisabethenkirche Basel. Alle Infos dazu findet ihr im Flyer.

Forderung nach neuem «Wir»!

Ein neues «Wir» – Die Schweiz im Jahr 2020

Am 1. August feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag. Aber was genau feiert sie? Eine idealisierte Vergangenheit? Eine Schweiz, die von Angst, Abschottung und Egoismus getrieben ist? Oder eine weltoffene und zukunftsgerichtete Schweiz inmitten einer vernetzten und kulturell und religiös pluralistischen Welt? Eine Schweiz, die Visionen für ihre Zukunft hat?
Der Interreligiöse Think-Tank Weiterlesen

Wozu ist eigentlich Gender gut?

Kaum ein anderer Begriff sorgt bei Debatten so für Aufregung wie «Gender-Mainstreaming». Was für die einen ein Schimpfwort ist, ist für andere eine Notwendigkeit. Im April 2014 hat die EKD in Hannover ein Zentrum für Genderfragen in Theologie und Kirche eröffnet.

idea bat die Leiterin des Zentrums, Claudia Janssen, und eine Kritikerin,
Birgit Kelle, zum Streitgespräch, das ihr hier nachlesen könnt: Streitgespräch

Geschäftsstelle beschlossen

Die 14 anwesenden IG-Mitfrauen haben an der VV vom 19. Mai 2014 beschlossen, dass sie eine Geschäftsstelle ausschreiben. Sobald die Ausschreibung steht, informieren wir wieder.
Ausserdem wurden Doris Strahm in den Vorstand gewählt und Audrey Drabe schnuppert ein Jahr Vorstandsluft.
Auf dem FAMA-Blog sind wir jetzt auch verlinkt – und natürlich umgekehrt unter «Netzwerk».

Wir freuen uns, dass es die IG Feministische Theologie weiter gibt und finden: Jetzt erst recht!

Offener Brief an die Uni Basel

Gibt es keine Neutestamentlerinnen mehr?

Natürlich gibt es die! In einem offenen Brief kritisieren Clara Moser und Helen Schüngel-Straumann darum die Besetzung des neutestamentlichen Lehrstuhls der Theologischen Fakultät Basel. Zu Recht, wie wir finden!

Filmtipp!!

Liebe Frauen, es gibt einen neuen Film von Gabriele Schärer, der Regisseurin des Filmes «SOTTOSPRA» über Marga Bührig. Das neue Werk trägt den Titel «Rope of Solidarity» und handelt von einer internationalen Seilschaft der Solidarität von 100 von Brustkrebs Betroffenen auf das Breithorn bei Zermatt. Ab dem 19. Oktober 2013 ist der Film in den Kinos zu sehen. Alle weiteren Infos hier: www.ropeofsolidarity.ch und auf dem Flyer.

Schubladen auf für die Materialbörse!

Liebe Frauen,

wir möchten alle Frauen ermuntern, ihre Texte nicht der «Schublade» verschwinden zu lassen, sondern sie lieber unserer Homepage anzuvertrauen!
Eure Arbeit hat es verdient, mehrjährig zu wirken! Wem es dient, dies anonym oder mit einem Pseudonym zu tun, darf das selbstverständlich!
Wir freuen uns auf eine bunte Palette von Texten, die ihr am besten per Mail übermittelt: ig-web [at] feministische-theologinnen [dot] ch.

Stiftung Interfeminas

Die Stiftung Interfeminas bezweckt, Publikationen in Sachen Frauen- und Geschlechterforschung, Gleichstellung, feministische Zielsetzungen auf politischer, gesellschaftlicher oder kirchlich theologischer Ebene zu ermöglichen. Im Fokus steht somit die Unterstützung der verlegerischen Tätigkeit. Forschungsarbeiten oder die Erarbeitung von Manuskripten werden nicht unterstützt. Die Stiftung ist in der deutschsprachigen Schweiz tätig. Gesuche werden ausschliesslich via das online-Formular auf der Website www.interfeminas.ch akzeptiert.

Festandacht zur Heiligen Magdalena

Liebe Feministinnen in der Schweiz,
Wir haben in München am 22. Juli eine Festandacht zur Hl. Magdalena gefeiert und damit an die Bedeutung der Frauen in der Verkündigung der chrsitlichen Botschaft von Beginn an bis heute erinnert. Vielleicht interessiert euch das Konzept und die Texte. Ihr findet sie auf unserer Homepage: www.frauenseelsorge-muenchen.de.
Herzliche Grüße aus München
Wiltrud Huml (Leiterin der Frauenseelsorge)

«Wir hatten mehr erwartet»

Was hat die feministische Theologie bewirkt? Und wie wichtig ist sie heute? kath.ch spricht mit Helen Schüngel-Straumann, der Pionierin der feministischen Theologie. Wie fällt ihr Fazit aus? Hier gehts zum Video.

Initiative zur Gleichstellung von Frauen in der Katholischen Kirche lanciert!

Ziel dieser Initiative ist es, die Behörden der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt und der Römisch-Katholischen Landeskirche Basel-Landschaft (d.h. Synoden und Kirchenräte) zu verpflichten, darauf hinzuwirken, dass die Römisch-Katholische Kirche die gleichberechtigte Zulassung – unabhängig von Zivilstand und Geschlecht – zum Priesteramt ermöglicht.

Das heisst:

  • Abschaffung des Pflichtzölibats und
  • Zulassung der Frauen zum Priesteramt

Die Übergabe der Unterschriften fand am Donnerstag, 12. Januar 2012, 11 Uhr, in der Elisabethenkirche Basel statt.

Weiter Informationen und die Möglichkeit sich als SympathisantIn einzutragen finden sich hier: www.kirchliche-gleichstellung.ch

Chancengleichheit

In Deutschland fordern prominente Frauen aus allen Bereichen der Gesellschaft die tatsächliche Durchsetzung von Chancengleichheit von Frauen und Männern in Führungspositionen der Wirtschaft durch klare gesetzliche Vorgaben.

Zu den Erstunterzeichnerinnen der so genannten Berliner Erklärung gehört auch die Präses der Synode der EKD, Katrin Göring-Eckardt. In Ihrem Statement schreibt sie: «Es ist nicht egal, ob Frauen und Männer gleichermaßen in Entscheidungsfunktionen sind, nicht in der Politik, nicht in der Kirche, nicht in der Gesellschaft und gerade nicht in der Wirtschaft. Es ist Zeit! Und ohne Quote geht es – offensichtlich – nicht.»

Auf der Internetseite der Berliner Erklärung kann man sich auch als Unterstützerin / Unterstützer der Initiative registrieren lassen: www.berlinererklaerung.de

Die IG findet – das ist eine gute Sache!