uneigend und mitfühlend ist der Lebendige, langmütig und voller Freundlichkeit. Gut ist der Lebendige zu allen, sein Erbarmen ist auf alle seine Werke gerichtet.
Ps 145,8-9
Wir haben eine neue und ganz spannende Professorin in der Schweiz! Am 24. Mai dieses Jahres hielt Prof. Dr. Magdalene Frettlöh ihre Antrittsvorlesung an der theologischen Fakultät der Universität Bern. Sie wurde letzten Herbst an die Fakultät zur ordentlichen Professorin für Systematische Theologie gewählt als Nachfolgerin von Christine Janowski. Die IG gratuliert Magdalene Frettlöh, freut sich auf weitere gendersensible, kritische, sorgfältige und relevante Gedanken von ihr und ernennt sie darum zur Frau des Monats Juli 2012!
Magdalene Frettlöh promovierte 1998 mit der preisgekrönten Arbeit «Theologie des Segens»: Diese ist inzwischen in fünfter Auflage erschienen und gilt als Standardwerk. 2004 habilitierte sie mit «Gott Gewicht geben», die 2007 mit dem wissenschaftlichen Förderpreis der Marga Bührig-Stiftung in Basel ausgezeichnet wurde. Ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind Themen materialer Dogmatik in reformierter Tradition, die Theologie Karl Barths in der Postmoderne, der theologische Gender-Diskurs und der jüdisch-christliche Dialog. In interdisziplinären Diskursen mit Philosophie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Soziologie arbeitet sie an Theologien der Gabe, des Raumes und des Namens.
Folgende Bücher empfehlen wir: