Archiv des Monats: Dezember 2012

Wochenspruch

m Anfang sagte er: «*Opfer, Gaben und Brandopfer zur Wiedergutmachung des Unrechts willst und wünschst du nicht», auch wenn sie gemäß der *Tora dargebracht werden. Dann fährt er fort: «Siehe, ich komme, … um deinen Willen zu tun.»

Brief an die hebräischen Gemeinden 10,8-9

Namhaftes Leben – Weiterbildung der IG

Weiterbildung mit Prof. Dr. Magdalene L. Frettlöh am 7. Januar 2013 unter dem Titel «Namhaftes Leben. Begründete Hoffnung für die Verstorbenen». Es gibt einen Vortrag und ein Gespräch unter dem Leitsatz «Uns allen möge blühen, was bisher nur dem einen widerfahren ist», sowie einen Austausch über die Frage: «Welches sind unsere Bilder für ein Leben nach dem Tod?» An der Börse können mitgebrachte Gebete und bewährte liturgische Texte rund um Abschied und Tod getauscht werden.

Hier gehts zum Flyer.

Frau vom Dezember 2012

Im Dezember erinnern wir an die Künstlerin und Theologin Dr. Benita Joswig, die am 2.10.2012 im Alter von 47 Jahren gestorben ist. Sie rang zwei Jahre mit Krebs und im Sommer schien es so, dass sie ihn überwunden hatte. Anfang September kam sie wegen heftiger Lungenbeschwerden ins Krankenhaus, wo sie nach wenigen Wochen auf der Palliativstation starb. Ihr Mann und ihre Schwester waren bei ihr.

Benita ging bewusst in der Tod und hat die letzten Wochen auch damit zugebracht, ihren Nachlass, vor allem ihre Kunst, zu ordnen. Viele ihrer Werke sind ins Würzburger Dommuseum gekommen. Die zehn Bücher ihres Projekts „Books Writing“ sind schon seit Mai in der Handschriften-sammlung der Heidelberger Universität.
Am 15. Oktober wurde in Marburg eine Glastür in der Uni-Bibliothek eingeweiht, die Benita noch wenige Monate vorher gestaltet hat. In der Woltersburger Mühle bei Uelzen finden sich vier große Glasfenster, die sie zur Geschichte von Mose und dem brennenden Dornbusch (Ex 3) gemalt hat.

Ihr letztes Buch: Worte wachsen weise, eine handschriftliche Vernetzung, erschien im Frühjahr beim Erev Rav Verlag. Darin finden sich ausgewählte Texte  (deutsche, US-amerikanische und nicaraguanische) aus Books Writing.
In der nächsten Jungen Kirche (ab 15. November 2012) mit dem Fokusthema „Seele“ erscheint ein Interview von Benita, das sie im Juli mit einer erfahrenen Hospizmitarbeiterin in Heidelberg führte.
Außerdem ist in Heft 4/2011 der Jungen Kirche ein eindrücklicher Artikel von ihr unter der Überschrift: „Transitwege jenseits von Krankheit und Gesundheit“ zu lesen. Dazu referierte sie außerdem auf der feministisch-theologischen Sommerakademie in Berlin dieses Jahr.

Wir vermissen eine große Kollegin, Freundin und Schwester
Bärbel Fünfsinn

Weitere Informationen zu ihr und ihren Projekten finden sich auf ihrer homepage: www.benita-joswig.de

Wochenspruch

nd Gott wird *Recht sprechen zwischen den fremden Völkern und richten zwischen vielen Völkern. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Lanzen zu Winzermessern umschmieden, kein fremdes Volk wird mehr gegen ein anderes sein Schwert erheben, und niemand wird mehr Kriegshandwerk lernen. Haus Jakobs: Auf und lasst uns im Licht Gottes gehen!

Jesaja 2,4-5