Archiv des Monats: Oktober 2012

Festandacht zur Heiligen Magdalena

Liebe Feministinnen in der Schweiz,
Wir haben in München am 22. Juli eine Festandacht zur Hl. Magdalena gefeiert und damit an die Bedeutung der Frauen in der Verkündigung der chrsitlichen Botschaft von Beginn an bis heute erinnert. Vielleicht interessiert euch das Konzept und die Texte. Ihr findet sie auf unserer Homepage: www.frauenseelsorge-muenchen.de.
Herzliche Grüße aus München
Wiltrud Huml (Leiterin der Frauenseelsorge)

Frau vom November 2012

Hildegard von Bingen
Für den Monat November haben wir eine Frau gewählt, welche schon lange nicht mehr unter uns weilt: Hildegard von Bingen.

Hildegard von Bingen lebte von 1098 bis 1179 und war Benediktinerin. Sie gilt als erste Vertreterin der Deutschen Mystik des Mittelalters. Seit ihrer Kindheit hatte sie Visionen. Ihre Lehre beeinflusste nicht nur die Theologie, sondern auch die Biologie, Medizin und die Musik.
Einigen wird sie bekannt sein wegen ihrer ganzheitlichen Sicht auf den Menschen und ihrer Lebensregeln. Sie beschreibt die menschlichen Lebenskräfte in der Einheit der drei Säulen aus Seele, Leib und Sinne, welche in stetiger Wechselwirkung stehen und zueinander wirken. Das Heil der Seele ist allen voran der wichtigste Punkt in der theologischen Lehre Hildegards. Von ihr gehen im Fall von Erkrankungen ebenso Heilkräfte aus wie von den beschriebenen Pflanzen und Anwendungen.

Am 7. Oktober 2012 wurde sie von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin erhoben und wir finden: Das war aber an der Zeit!

Wochenspruch

tattdessen sehen wir Jesus, der nur für kurze Zeit unterhalb der göttlichen Abgesandten erniedrigt worden ist und aufgrund seines Todesleidens mit *Ausstrahlung und Ehre bekränzt wurde, damit er durch Gottes *Zuneigung den Tod für alle schmecke.

Hebr 2,9

Frau des Monats Oktober 2012

Ursula Angst-Vonwiller (22. Juni 1950- 24. Juli 2012)
1998-2003 Co-Präsidentin und 2003-2007 Präsidentin der Evangelischen Frauen Schweiz EFS

Ursula Angst-Vonwiller – Sekundarlehrerin und Erwachsenenbildnerin und hervorragende Rednerin und Geschichtenerzählerin – hat sich in ihren neun Jahren als Co-Präsidentin und Präsidentin der EFS mit viel Elan, voller Ideen und riesigem Engagement für die EFS eingesetzt und dem Verband ein eigenes Gesicht verliehen. Ein besonderes Anliegen war ihr, den EFS eine politische Stimme zu geben und die Stimme der EFS auch in einer breiten Öffentlichkeit hörbar zu machen.

Mit besonderer Freude brachte sie ihr grosses sozialpolitisches Wissen in der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen ein. Gleichzeitig war ihr die Zeitschrift Schritte ins Offene eine Herzensanliegen, genau wie die Deutschschweizer Pfarrfrauenvereinigung, welche sie im EFS-Zentralvorstand vertrat. Ein Höhepunkt in ihrer Präsidialzeit war das Sofa-Zimmer der EFS am Purple Day am 14. Juni 2002, dem Frauentag an der Expo 02 in Yverdon.

Sie ist im Juni 2012 viel zu früh gestorben.