Archiv des Monats: Juni 2012

Wochenspruch

o spricht der Lebendige, mächtig über allen: Ich selbst werde einen Spross von dem hohen Zedernwipfel nehmen und ihn einsetzen, von seinen höchsten Trieben breche ich einen zarten ab. Ich selbst pflanze ihn ein auf einem hohen, erhabenen Berg, auf einem Berg, der in Israel aufragt, werde ich ihn einpflanzen. Zweige wird er tragen und Früchte hervorbringen. Er wird zu einer majestätischen Zeder werden. Alle Vögel werden sich unter ihr niederlassen, alle gefiederten Tiere werden im Schatten ihrer Zweige wohnen.

Ez 17,22-23

Wochenspruch

ie elf Jünger wanderten nach Galiläa auf den Berg, auf den Jesus sie hingewiesen hatte. Und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. Jesus trat heran und sprach zu ihnen: »Gott hat mir alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Macht euch auf den Weg und lasst alle *Völker mitlernen. *Taucht sie ein in den Namen *Gottes, Vater und Mutter für alle, des *Sohnes und der heiligen *Geistkraft. Und lehrt sie, alles, was ich euch aufgetragen habe, zu tun. Und seht: Ich bin alle Tage bei euch, bis *Zeit und Welt vollendet sind.«

Mt 28,16–20

Frau des Monats Juni 2012

Frau des Monats Juni ist Béatrice Bowald. «Ich kann von dem leidenschaftlichen Wunsch, es möge etwas besser werden, es möge friedlicher und gerechter zugehen, nicht ablassen.» (Marie Louise Kaschnitz) steht auf ihrer Website. Ihre Arbeit passt zu diesem Wort.

2011 wurde ihr der Marga-Bührig-Förderpreis verliehen für ihre Dissertation. Sie trägt den Titel: «Prostitution –Überlegungen aus ethischer Perspektive zu Praxis, Wertung und Politik» (Münster 2010) und geht beindruckend differenziert mit einem schwierigen Thema um. In ihrer Arbeit erweist sich Béatrice als eine, die ruhig abwägt und klug argumentiert, um zu einer sozialethisch zu verantworteten Prostitutionspolitik zu kommen. Ein kluger Beitrag, der Frauen (und Männern) aus der Schmuddelecke hilft. Danke, Béatrice!

Béatrice Bowald ist Theologin, IG-Frau und FAMA-Redaktorin. Sie arbeitet seit September 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Nationalkommission Justitia et Pax, der Ethik-Expertenkommission der Schweizerischen Bischofskonferenz mit den Arbeitsschwerpunkten: Sozial- und wirtschaftsethische, umwelt- und bioethische Themen; dies unter der Perspektive der Option für die Benachteiligten, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Geschlechtergerechtigkeit.